LCC der Carneval Club in Langula


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09.02.2016

Prunksitzungen in der Turnhalle in Langula und im Haus Vogtei in Oberdorla mit Prälaten und wilden Hühnern


Foto: Claudia Bachmann


Vogtei. Asyl, IS, gekaufte Fußball-Weltmeisterschaft – das Jahr 2015 sei ein sehr unerfreuliches gewesen, meint der Prälat vom Heißen Stein, Dr. Gerhard Prothmann, in der Bütt.

Wie immer kritisch politisch.

Sehr erfreulich war dagegen, was die Langulaer und die Oberdorlaer Narren zu ihren Prunksitzungen auf die Beine gestellt haben. In Oberdorla, wo der OCV seit 1976 Fasching feiert, hatte man erstmals Petra Daubner als Moderatorin des Abends aufgeboten. Traditionell in der Bütt im Haus Vogtei steht aber nicht nur Prothmann. Auch bei Bauchredner Maximilian Drößler und bei Henning Frank als Isolde Krawutke ist gute Unterhaltung garantiert. Nicht zuletzt auch bei den Tanzkindern, den OCV-Küken und den Galaxy Girls, den singenden Hainich-Lerchen oder den Glorreichen Sechs, die mit der Zipfelmütze daher kamen.

Lothar Weiß und Ines Weißenborn – sie spielen ansonsten ein streitsüchtiges Ehepaar – zeigten, wo die Streitereien begannen: im Kindesalter mit Puppenwagen und auf dem Traktor.

In Langulas Turnhalle war zu spüren: Das Motto des Jahres ist Programm – „Der LCC mit der Lizenz zum Feiern“. Egal ob das Männerballett, das zu „I‘d like to move it“ den Besen schwang, Hundeflüsterer Christian „Matte“ Hecht mit Anspielungen auf das dörfliche Leben und nicht zuletzt die Crazy Chicken in ihrem 20. Jahr auf der Bühne des Langulaer Carnevals – es gab für die vielen Zuschauer in der brechend vollen Turnhalle kein Halten mehr. Auch, weil Sitzungspräsident Gerd Gräbedünkel bekennt: Wie sind eindeutig zweideutig.

Und als dann mit den Faschingssängern um den Ortschaftsbürgermeister Ronny Karmrodt zum Abschlussbild gerockt wurde, war klar: Es sollte ein langer Abend werden.

Eines unterscheidet die Langulaer, die im vergangenen Jahr 50-jähriges Bestehen gefeiert haben, von den Oberdorlaern – sie haben seit einem halben Jahrhundert ein Prinzenpaar: In diesem Jahr Rüdiger I. und Carolin I. Mit den beiden Hoheiten an der Spitze, zogen die Narren zur Polonaise durch die Halle.

Ehe die Nacht begann ....

Claudia Bachmann / 09.02.16 / TA



12.11.2015



Foto: Daniel Volkmann

Der LCC wird 50 und machte Langula zur Faschingshochburg

1000 Euro als Spende für das Vereinsjubiläum. Inzwischen ausverkaufte Festveranstaltung am 14. November

Langula. Die Antwort auf die Frage, was den Langulaer Karneval so einzigartig macht, ist kurz und vielsagend: „Alles!“ Doch die anlässlich zum 11.11. von Landrat Harald Zanker (SPD) aus dem Spendenfonds für den Langulaer Carneval Club (LCC) spendierten 1000 Euro gab es am gestrigen Mittwoch zuallererst wegen des Vereinsjubiläums: 50 Jahre LCC.

Anfang des Jahres hatten die Langulaer Karnevalisten um eine finanzielle Unterstützung für ihr Vereinsjubiläum gebeten, erinnerten am Mittwoch im Landratsbüro Jaqueline Paul, die Schatzmeisterin, und Kay Muschkau, der 2. Vereinsvorsitzende. Das Geld ist bereits verplant. Es soll Kay Muschkau zufolge für die Modernisierung und die Neuanschaffung von Technik verwendet werden.

Angesichts der geäußerten Kritik an seiner Spendenpraxis zeigte sich Landrat Zanker zufrieden darüber, dass es gelinge, immer wieder Partner für ein Sponsoring zu finden, so dass man auch in schwieriger Haushaltssituation, in der sich der Landkreis befindet, Vereine, Nachwuchsarbeit, Jubiläen und all das dafür nötige Engagement mit Geldbeträgen fördern könne. „Eben alles das, was unseren Kreis ausmacht“, so Zanker.

Aktuell bereitet sich der LCC auf seine inzwischen bereits ausverkaufte Jubiläumsveranstaltung vor, die am kommenden Sonnabend, dem 14. November, in der Langulaer Sporthalle stattfinden wird. Das Motto dafür lautet: „50 Jahre eigene Wege“. Während der Festveranstaltung soll nach Auskunft von Kay Muschkau dann auch das Motto für die aktuelle Saison bekannt gegeben werden. Und all der Vorbereitungs- und Organisationsstress wird nicht selten mit den Worten kommentiert, dass Karneval eine ernste Angelegenheit sei. So war es auch gestern wieder zu hören.

Zumindest steht bereits fest, dass die aktuelle Saison im 50. Jubiläumsjahr unter der Regentschaft des Prinzenpaares Caroline I. und Rüdiger I steht.

Wirklich markante Merkmale des 1965 gegründeten LCC sind seine große Mitgliederzahl, 180 aktuell, die „riesengroße“ Prinzengarde, die drei Tanzmariechen sowie die vier Büttenredner mit einem ausgesprochen breitem Spektrum närrischer Spöttelei. Außerdem verweist Kay Muschkau darauf, dass stets das komplette Programm von einer Live-Band begleitet wird. Da komme kein Ton aus der Konserve. Seit drei Jahren spielt „Rennstieg Live“ aus Kammerforst für den Langulaer Carneval Club, hieß es gestern.

Und der LCC veranstaltet einen der in der Region seltenen Rosenmontagsumzüge. Der allerdings findet seit dem Jahr 2000 bereits am Sonntag statt. Als Attraktion im Umzug gilt vor allem der selbst gebaute und mit dem Karnevalsmotto bemalte Wagen des Elferrats.

Frank Börner / 12.11.15 / TA



01.03.2014


Als Prinzenpaar regieren Christian und Tamara derzeit in Langula und freuen sich auf die Prunksitzung am Samstagabend und den Umzug am Sonntag.
Foto: Daniel Volkmann


In den hiesigen Karnevalsvereinen sind die Thronfolge und die Chancen auf die Krone recht unterschiedlich geregelt. Beim LCC in Langula beispielsweise sind in dieser Session Prinz Christian I. und Prinzessin Tamara I. an der Macht. Der Prinz kommt aus dem Elferrat und wurde vor einem Jahr mit der Maßgabe gewählt, die Partnerin beziehungsweise Frau des vorjährigen Prinzen Maik I. zur Prinzessin zu nehmen. Demnach wäre im kommenden Jahr dann Prinz Christians Ehefrau Claudia die nächste Prinzessin des LCC. Das wird sie vermutlich aber nicht, schränkt Christian I. ein: "Denn bei uns ist das ein Sonderfall, weil meine Frau schon einmal Prinzessin war."
Reiner Schmalzl / 01.03.14 / TA


12.02.2013

Langula. Drei Stunden Programm der Langulaer Narren für die Langulaer. Dass dies noch immer - noch dazu auf hohem Niveau - gelingt, darauf ist man beim LCC, dem Langulaer Carnevalclub, mit seinen 185 Mitgliedern stolz.

Haus- und Hofmaler Karl-Heinz Vogelei hatte eine "Narche" als Bühnenbild gezaubert als Gruß "Willkommen an Bord des LCC". Die Kapitäne: Prinz Mike I. und Prinzessin Nadine I., übrigens eine Ammersche.

Mit einem echten Knallbonbon begann der Abend, geführt von Sitzungspräsident Gerd Gräbedünkel: Die sieben Sänger um Ronny Karmrodt und Martin Sieber sorgten dafür, dass mit den Toten Hosen und "Das ist der Moment" die Turnhalle mit ihren 300 Gästen schnell Feier-Temperatur erreichte. Da hatte das tolle Tanzmariechen Josephin Hasselbach leichtes Spiel.

Ums Reisen drehte es sich auch bei Anke Gräbedünkel, die im "echten" Leben eben dazu berät. Sie plauderte über ihre Erlebnisse mit dem Elferrat auf der "Aida Sunshine" und darüber, wie man sich am besten nicht als Vogteier zu erkennen gibt.

Ihre Erleichterung war dann auch hörbar. "Ich glaube, es war gut", sagte sie hinter der Bühne, ohne das Mikro ausgeschaltet zu haben.

Christian Götte kam als Dr. Magic, ehe die Nakofeen das Mottolied des Abends präsentierten: Willkommen an Bord, geschrieben von Conny Leupold nach den Klängen von "500 Miles". Bereits zum 23. Mal stand Christian Hartung in der Bütt, gab diesmal den Vogteier Straßenmusikanten.

Als Arbeitsschutztrinker kam Jens Burkhardt zu seinem 20. Faschingsauftritt. Langula gelingt dabei, was nicht mehr alle Karnevalsvereine schaffen: Bütt, Gardetanz und Lied in erstaunlicher Qualität zu präsentieren. Dass man ein närrisches Völkchen ist, zeigte sich beim 45-minütigen Karnevalsumzug am Faschingssonntag. Nadine I. und Prinz Maik I. führten ihre schönen neuen Umhänge aus. "Die alten Roben waren schon über 30 Jahre alt", verrät der 1. Kassierer des LCC, Dirk Leupold. Die schweren Kleidungsstücke waren den Majestäten sehr willkommen bei knapp unter null Grad Celsius.

Den Marsch geblasen bekamen die Narren im Umzug vom Musikverein Kammerforst. Die marschierten vorneweg. Dann folgten ihre Majestäten, standesgemäß in einer zweispännigen Pferdekutsche.

Der festlichen Kutsche folgte die Garde. Das Prinzenpaar sorgte für die Mädchen in den rot-weißen Gardekostümen. Sie bekamen ab und zu heißen Kaffee aus Thermoskannen.

Der Elferrat residierte auf einem Hänger, den ein kleiner Traktor zieht. Mit Farbe, Fantasie und Fotoplakaten wurde aus dem Thüringer Hänger ein britischer Doppeldecker-Bus.

Er könnte direkt aus London kommen. Allerdings gibt es an der Themse wohl nicht so viele Langulaer Narren, die mit Süßigkeiten um sich werfen und Helau rufen. Die gibt's nur am Angerbach.

Ein weiterer Höhepunkt im Umzug: die Tiere, die im Hainich bereits ausgestorben sind, darunter ein menschengroßer Pinguin, ein Hund, ein ebenso großes Huhn. Natürlich steckten Langulaer dahinter.

Claudia Bachmann und Michael Zeng / 12.02.13 / TA



01.02.2013

Mühlhausen. Jeweils 500 Euro aus einem Extra-Kulturfonds spendierte Landrat Harald Zanker (SPD) dem Langulaer Carnevalsclub (LCC), dem Körnerschern Karnevalsverein (KCV) und dem Verlegenheits-Carnevals-Club Mülverstedt (VCCM). In Mülverstedt wird man die Euros in neue Kostüme für die 16 Kinder und 9 Jugendlichen investieren, die beim Karneval im Dorf mitmachen, versichern die Vorsitzende Maritta Raab sowie Manuela Fey und Sina Grimm vom Vorstand. Das Geld ist natürlich schon vorgestreckt. Sonst wäre es ein wenig knapp geworden, räumt Maritta Raab ein. Denn dieses Wochenende startet auf dem Saal der Gemeindeschenke der Karneval in Mülverstedt. Motto: "25 Jahre in der Bütt - kommt nach Mülverstedt und feiert mit".

500 Euro sind auch in Körner höchst willkommen, versichern die KCV-Vorsitzende Kristin Meyer und Markus Wiesenfarth vom Vorstand. Zwei Kinderballetts gibt es, die neue Gardekostüme brauchen. Schließlich gibt es an diesem Wochenende den Kinderfasching. Keinerlei Scheck-Allergie hat auch Bodo Dittrich, der Vorsitzende des Langulaer Carnevalsclubs. "Ich freue mich über jeden Scheck und nehme ihn gern", versicherte er am Donnerstag. Der LCC gehört mit seinen 170 Mitgliedern wohl zu den größten Karnevalsvereinen im Landkreis.

Allein acht Programmpunkte, vom Tanzmariechen, den Garden bis zum Schautanz, werden vom Nachwuchs in Szene gesetzt. Da gibt es einen großen Bedarf daran, Kostüme auszubessern oder neue anzuschaffen. In Langula startet der Fasching nächstes Wochenende. Auftakt ist mit dem Jugendfasching am Freitag. Sonnabend folgt die Prunksitzung (Motto: Willkommen an Bord des LCC), sonntags ein eigenständiges Kinderprogramm.

Frank Börner / 01.02.13 / TA


11.02.2012


Zurück in die Zukunft beim LCC

Unter dem diesjährigen Motto Zurück in die Zukunft startet der Langulaer Fasching am Freitag, 17. Februar, in die tollen Tage, die bis zum Rosenmontag gefeiert werden. Die Generalprobe geht am 16. Februar über die Bühne. Wie immer wird die Langulaer Sporthalle zur Narrhalla.
Langula. Den Anfang macht der Jugendfasching am Freitag, 17. Februar, um 20.31 Uhr mit dem Programm der Jugend, einem Jugend-Prinzenpaar, dem Elferrat und der Prinzengarde. Als Augenweide gelten die "Crazy Chicken" (die verrückten Hühner) mit ihrem Tanz, die Tanzmariechen, das Männerballett und Gäste aus Altengottern, die ihr Bestes geben. Die Musik kommt von der "Witt-Crew".

Die 1. Prunksitzung findet am Sonnabend, 18. Februar, ab 19.31 Uhr statt. Es zieht das Prinzenpaar mit Torsten I. und Jaqueline I. ein, begleitet vom Elferrat und Prinzengarde. Durch das Programm führt Zeremonienmeister Gerd Gräbedünkel. Das Karnevalsprogramm des LCC dauert etwa drei Stunden. Tanzmariechen und Männerballett treten auf. Angesagt hat sich auch ein "Blumenmann" mit einem lustigen Beitrag. Progammhöhepunkte sind die langjährigen Büttenredner Jens "Bolly" Burkhardt und Christian "Matte" Hartung, die die Lachmuskeln aller Narren und Närrinnen immer arg strapazieren, und als junge Dame in der Bütt Paula Leupold. Die Faschingssänger und die "Nakofeen" sorgen mit ihren originellen Liedern für tolle Stimmung und verschiedene Sketche für gute Unterhaltung.

Tradition hat in Langula der Faschingsumzug. Einstmals als Rosenmontagsumzug geboren, findet er seit dem Jahr 2000 sonntags statt. Der Umzug startet am Sonntag, 19. Februar, um 13.11 Uhr am Kreisel Heiligenhof. Attraktion des Umzug ist der selbst gebaute und mit dem Karnevals-Motto "Zurück in die Zukunft" bemalte Wagen des Elferrates, der von einem Traktor gezogen wird und von dem aus Süßigkeiten und Konfetti verteilt werden.

Danach, um 14 Uhr ,beginnt der Kinderfasching. Der wird von den Kindern unter Leitung von Christine Dittrich gestaltet. Das Kinderprinzenpaar Fabian I. und Lea I. haben hier die Regentschaft, unterstützt vom Elfer-, -Zwölfer- oder Dreizehner-Rat der Kinder (es wird kein Kind abgewiesen, das in diesem Gremium sitzen möchte). Höhepunkte des Nachmittags sind die Auftritte der kleinen Tanzmariechen, der Kinderprinzengarde, der "Kleinen Schwäne" und der "Tanzflöhe" sowie die musikalische Einlage von Lilly-Rosè Hartung. DJ Heiko Thiele sorgt mit lustiger Musik und Einlagen bis 18 Uhr für die Bespaßung der Kinder.

Am Rosenmontag, 20. Februar, beginnt um 14.11 Uhr mit dem Seniorenfasching die 2. Prunksitzung. Sie zeigt alle Höhepunkte vom Jugend- und Kinderfasching sowie der 1. Prunksitzung, musikalisch begleitet von der "Witt-Crew"

Ab 20.31 Uhr gibt es eine große Rosenmontagsparty für Jung und Alt mit Proklamation des neuen Prinzenpaares für die nächste Saison. Der Eintritt zur Rosenmontagsparty ist frei.

Zum Kinder-und Seniorenfasching werden neben den herzhaften Speisen immer auch Kräpfel und Kaffee angeboten.

Das riesige Bühnenbild wird seit Jahren von Karl-Heinz Vogeley aus Heyerode extra für den LCC gemalt. Es setzt das Faschingsmotto in Szene und zeigt eine karikaturistische Darstellung des Prinzenpaares.

Ines Wehner/Frank Börner / 11.02.12 / TA



25.11.2011

Langulaer Carnevalsclub hat wieder ein weihnachtliches Marktprogramm

Auf dem alten Schulhof der Vogteigemeinde öffnet am Samstag um 14 Uhr der diesjährige Weihnachtsmarkt, der wieder ganz in den organisatorischen Händen des Langulaer Carnevalclubs (LCC) liegt.
Langula. Dieser hatte das vorweihnachtliche Treiben bekanntlich vor mehr als zehn Jahren zunächst in Vereinsrunde aus der Taufe gehoben. Unterhaltung für die ganze Familie ist dabei angesagt. Angeboten werden selbst gebackene Plätzchen und Waffeln, Marmeladen und Liköre aus eigener Herstellung, Süßes und Deftiges, heiße und kalte Getränke sowie alles, was sonst noch vorweihnachtliche Gaumenfreuden bereitet, kündigte eine Sprecherin des LCC an. Natürlich gibt es an verschiedenen Ständen auch Adventskränze und Gestecke, Haushaltswaren und allerhand kleine Geschenke zum Nikolaustag oder zu Weihnachten.

Angekündigt wird wieder eine große Tombola mit großen und kleinen Preisen. An die kleinen Besucher haben die Marktbetreiber selbstverständlich auch gedacht. Sie können schnell noch ein paar kleine Geschenke für ihre Lieben basteln, eine Kutschfahrt unternehmen und sich vom Nikolaus überraschen lassen, der seinen Besuch schon angekündigt hat. Die Chorgemeinschaft Langula und das Jugendblasorchester Kammerforst wollen wie schon in den Vorjahren auch am morgigen Nachmittag mit festlichen Klängen für weihnachtliches Ambiente sorgen.

25.11.11 / TA



11.11.2011

Narren starten im Unstrut-Hainich-Kreis in neue Saison

Mühlhausen. Torsten I. und Jaqueline I. führen den LCC in Langula am 12. November, ab 20.30 Uhr, mit einer großen Party in der Gemeindeschenke in die neue Karnevalssaison. Ebenso morgen, 20.11 Uhr, startet der Karnevalsverein "St. Bock" im Großengotterschen Vereinshaus in die neue Saison, allerdings erstmals ohne Prinzenpaar.

Auch im benachbarten Altengottern brechen zur gleichen Zeit in der Gemeindeschenke die Narren auf, wie in Körner im Haus "Nottertal". Schon Freitagabend, pünktlich zum 11.11., um 20.11 Uhr beginnt im Kulturhaus zu Ammern die Regentschaft von Stefanie I. und Andreas I. mit einem stimmungsvollen Abend. Das Motto der neuen Saison lautet: "Das gibts nie wieder!"

11.11.11 / TA

29.10.2010

Der Langulaer Carnevalclub (LCC) ist am ersten November-Wochenende, vom 5. bis 7. November, Gastgeber der Nordthüringer Narrenkonferenz, bekannt als Nakofe. Der Verein wird nächstes Jahr 45.

Langula. "Wir feiern bis zur Nakofe." So lautete schon das Faschingsmotto der Vogteier in diesem Jahr. Die 160 Mitglieder des Vereins LCC waren eingesprungen für die Schlotheimer und richten nun an ihrer Stelle die 15. Konferenz der Nordthüringer Narren aus. 1965 hatte es in Langula einen Rosenmontagsball gegeben. Quasi als nachhaltiges Ergebnis dessen gründete sich ein Jahr später der LCC. Seit 1998 ist Bodo Dittrich dessen Vorsitzender, ein Jahr, nachdem er dem Verein beigetreten ist. Seitdem, sagt der 41-Jährige nicht ohne Stolz, ist der Verein auf 160 Mitglieder gewachsen, auf das Dreifache.

Noch dem Kindergartenalter gehören die Jüngsten an; seit langem Rentner sind die Ältesten. Auf der Bühne stehen in jeder Saison 60 Langl'sche; auch der Kinderfasching hat sich zu einer festen Größe entwickelt. Um dabei mitzumachen, müsse man auch nicht dem Verein angehören, erklärt Bodo Dittrich. Und so ist es auch mit der Nakofe. Eingebunden sind alle Vereine des Dorfes: Die Sportler sichern gemeinsam mit den Rechnungsburschen und dem Gartenverein die Strecke für den Umzug der Vereine am Sonntag, 7. November, ab 13.11 Uhr, ab.

Der Heimatverein sorgt für Kuchen. Chor und Schützen kümmern sich darum, dass die Kasse stimmt. Und schließlich hat sich der Geflügelverein bereit erklärt, die Nachtwache am Festzelt zu übernehmen. Alle Vereine werden sich auch im Umzug zeigen, den die Langulaer Narren beschließen. Angesagt haben sich für die dreitägige Narrenkonferenz Karnevalisten aus 29 Vereinen. Mit 1300 Gästen rechnet man im Festzelt. "Wir hoffen, dass auch viele aus unserem Ort und der Gegend kommen und die Nakofe nicht als eine geschlossene Veranstaltung der Narren begriffen wird", meint der Vereinschef. Eröffnet wird die Nakofe am Freitag, 5. November, 20.11 Uhr, von den Auftritten der Jugendtanzgruppen.

Neu ist: Die Vogteier setzen auf Live- Musik der Band Sky im Anschluss und auf die drei DJs Mega, Andre B und Markus Böhm. Der Freitag als erster Nakofe- Tag solle sein Image als Stiefkind des Festes verlieren. Höhepunkt wird, dessen ungeachtet, der Samstag sein mit dem Showabend ab 19.11 Uhr. Dem Programm der 29 Vereine aus den Kreisen Unstrut-Hainich, Eichsfeld und Wartburg schließt sich Musik der Reality Dance Band an. Der Sonntag gehört dem großen Umzug, ab 13.11 Uhr, der auf dem Heiligenhof moderiert wird, und den Auftritten der Kindertanzgruppen. Treffpunkt der Narren wird das große Festzelt sein, das direkt an der Regelschule neben dem Sportplatz aufgebaut wird.

Dabei werden sich auch einige der Gastgeber präsentieren. Extra zur Nakofe gegründet wurden die Nakofeen, die singenden Vogteierinnen Conny Leupold, Franziska Glatzel, Franziska Dietzel, Ann-Kathrin Paul, Ines Wehner, Scadi Baumgart, Christine Dittrich, Ute Rödiger, Marlen Baumgart, Jaqueline Paul und Denise Hecht fanden sich darin zusammen. Von den kleinen Schwänen über die Langl'schen Danzwieber wird alles vertreten sein, das tanzen kann. Und schließlich ist auch das Männerballett des LCC mit Bodo Dittrich dabei. Und natürlich die große Garde.

Die Nakofe hat auch Antje Sieber motiviert, noch eine Saison dranzuhängen. Die 31-Jährige, die im Krankenhaus im Patientenservice arbeitet, ist die Erfahrenste der Garde-Damen. Ihre Cousine Katharina Sieber, die Krankenschwester wird, ist mit 18 das erste Mal dabei. Und auch Wiebke Conrad (22), die in Dresden Geschichte und Philosophie studiert, kommt am Wochenende stets nach Hause, um mit all den anderen am Programm zu arbeiten. Karten für die Veranstaltungen gibt es ausschließlich am Veranstaltungstag direkt im Festzelt.

Claudia Bachmann / 29.10.10 / TA


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